Wenn ich in der Straßenbahn eingeengt zwischen Menschen, die mit all ihren neuesten technischen Gadgets und Modeaccessoirs vor sich hinschnöseln, meinem hemmungslos weinenden Sohn vor ihren Ohren erklären muss, warum wir nun das heißbegehrte Spielzeug nicht kaufen konnten, dann packt mich maßlose Wut auf diese ungerechte Verteilung von Kapital und Ressourcen, die sich allein schon in einer Straßenbahn äußert und auf ein auf Konsum basierendes System und seiner Werbung, die in ihrer vereinnahmenden Penetranz selbst vor Kindern nicht halt macht.